Die besondere Beschaffenheit des Gebietes von Sanzeno - das sich durch weite Anbauflächen von Äpfeln auszeichnet, die sich bis ins Zentrum der Wohngebiete der drei Vororte erstrecken - ist ideal für Spaziergänge und -wege, auf denen der Besucher die reiche und üppige Natur genießen kann.
Durch die Landschaft ziehen sich in der Tat zahlreiche Straßen und Rundwege, die bis zu dem nahen See, S. Giustina führen, der von der Gemeindefraktion Banco aus erreicht wird:
Hier kann der Besucher lange neben dem untenliegenden Gewässer spazierengehen - und das schimmernde Blau auch vom Wald oder den Buchten aus bewundern, und immer neue Abschnitte und Aussichten entdecken.
Übrigens sind die Naturwege von Sanzeno darüber hinaus noch besonders wertvoll, da sich dort wichtige historische und kulturelle Stätten des Territoriums befinden: Um ein Beispiel zu nennen, denke man nur an den eindrucksvollen, in Felsen eingefassten Weg, der zum Heiligentum von S. Romedio führt, und der es dem Besucher ermöglicht, in eine fast noch unberührte Natur einzutauchen.
Dies ist der Grund, warum die Gemeindeverwaltung von Sanzeno, in Zusammenarbeit mit der von Romeno und der Autonomen Provinz von Trient, dabei ist, einen besonders suggestiven Wanderweg (den so genannten “delle forre di S. Romedio”) auszustatten. Dieser nimmt im Zentrum der Gemeinde Sanzeno seinen Anfang (dort, wo sich sowohl die Basilika als auch das Casa de Gentili befindet), geht den Spuren eines alten Aquäduktes nach, führt mitten durch den Wald und wird mittels eines Holzstegs mit dem Rätischen Museum verbunden, um dann in die Felsen einzudringen, die zum Wallfahrtsort von S. Romedio führen (auf circa 60 Meter Höhe) und schließt sich nach etwa zwei Kilometern dem Talweg an.
Dieser besonders abwechslungsreiche und faszinierende Wanderweg wird im Jahre 2005 fertiggestellt werden, auch wenn der Anfangsbereich bereits begehbar ist.