englische Version

Sanzeno Sehenswürdigkeiten

Die Gemeinde von Sanzeno (von Sancti Sisin, einem der drei christlichen Diakone, die hier zum Märtyrer wurden) liegt inmitten eines der beeindruckendsten Bergtäler, dem Val di Non (Anaunia), des Gebietes von Trient - einer autonomen Provinz in Norditalien, die im Norden an Südtirol/Alto Adige, im Südosten an Venetien und im Südwesten an die Lombardei grenzt.
Sanzeno, das bedeutet Geschichte und Kultur: Angefangen mit den im Rätischen Museum ausgestellten archäologischen Funden, die  vom VI. Jahrhundert an von der Präsenz der rätischen und später römischen Bevölkerung zeugen. Es folgen die ersten christlichen Ansiedlungen und das hohe Mittelalter, dessen Symbol das außergewöhnliche Heiligtum von S. Romedio ist. Das von den Adligen geprägte XVI. und XVII. Jahrhundert hat sich in historisch und künstlerisch wertvollen Gebäuden verewigt. Es folgt im neunzehnten Jahrhundert die Österreichisch-Ungarische Herrschaft, durch die sich die Ortzentren gewandelt haben.
All dies bildet einen aus kultureller Sicht einzigartigen Rahmen, der sowohl Wissbegierige als auch kunstbegeisterte Touristen anzieht, die an Geschichte und religiöser Kunst interessiert sind.
Das aus drei, 1968 zusammengelegten Gemeinden (Sanzeno, Banco und Casez) bestehende Gebiet von Sanzeno erweckt das Interesse seiner Besucher auch wegen seiner Landschaft: die üppigen Apfelfelder, der eindrucksvolle, in Felsen eingefasste Weg nach S. Romedio, die Naturwege entlang des nahen Sees von S. Giustina, die charakteristischen Ortschaften der drei Gemeinden mit ihren hübschen Häusern inmitten der grünen Gärten und Wiesen, und nicht zuletzt die Plätze voller Spuren ihrer edlen Vergangenheit.